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Grundlagen der Erziehungsberatung

1. Wir sind zu Verschwiegenheit verpflichtet:
Die Weitergabe von Informationen über Ratsuchende oder über Beratungsinhalte ist nur dann zulässig, wenn die Betroffenen ihr Einverständnis erklärt haben. Diese Verschwiegenheitspflicht der BeraterInnen gilt selbstverständlich auch gegenüber den Überweisern.

2. Für Ratsuchende entstehen keine Kosten:
Sämtliche fallbezogenen Leistungen der Beratungsstelle (Beratung, Psychologische Diagnostik, therapeutische Maßnahmen) werden für die Ratsuchenden kostenfrei erbracht.

3. Jede/r Ratsuchende kann direkt in die Beratungsstelle kommen:
Die Inanspruchnahme der Beratungsstelle ist für jedermann ohne Zugangsbeschränkungen oder bürokratische Hemmnisse möglich. Das Jugendamt muss nicht in die Beratungstätigkeit einbezogen werden.

4. Freiwilligkeit ist Grundlage von Beratungsarbeit:
Sich in den Prozess einer Veränderung von Verhalten, Einstellungen, Sichtweisen oder Beziehungen zu begeben, gelingt am besten, wenn die Rat Suchenden sich aus einer freien und bewussten Entscheidung zu der Beratung entschlossen haben.

5. Die Frankfurter Erziehungsberatungsstellen arbeiten auf der Grundlage einer einheitlichen Richtlinie, die für alle gilt. Dazu gehört:

  • Multiprofessionelles Beratungsteam: Dabei sind die Bereiche Psychologie, Pädagogik, Sozialpädagogik/Sozialarbeit vertreten, manchmal auch Kinderärzte oder Kinder- und Jugendpsychiater.
    Beraterinnen und Berater haben verschiedene Zusatzqualifiationen erworben, zum Beispiel für Kinder- und Familientherapie oder Gesprächspsychotherapie.
    Die Fachsekretärinnen sind in der Regel besonders für die Arbeit in den Beratungsstellen geschult.
    Die MitarbeiterInnen bilden sich regelmäßig fort und haben Supervision.
  • Neben Beratung, Therapie und psychologische Diagnostik gehören auch vorbeugende Hilfen und die Vernetzung und Koordination mit anderen Einrichtungen (Schulen, Jugendamt, Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Stadtteilarbeitskreise etc.) zu unserer Arbeit.
Ein Thema:

"Lasst mich endlich los!"

So hören es Eltern immer wieder von ihren Kindern! Nicht immer ist das eine Aufforderung, der Eltern gerne folgen. Und nicht immer wird dieser Wunsch so klar und direkt ausgesprochen! Oft äußert sich dieses Bedürfnis verschlüsselt, es zeigt sich im Verhalten der Kinder und Jugendlichen.