Teilleistungsstörungen

Teilleistungsstörungen sind Beeinträchtigungen einzelner Fähigkeiten, z. B. im Bereich der Wahrnehmungsverarbeitung mit den Augen oder den Ohren, der Gedächtnisfunktionen, der Steuerung von Motorik, Aufmerksamkeit oder Konzentration bei ansonsten ganz "normal" entwickelten Kindern.

Werden solche Teilleistungsprobleme nicht früh, möglichst im Vorschulalter, erkannt (Diagnostik) und behandelt, können u. a. massive Lernschwierigkeiten in der Schule, beim Schriftspracherwerb (Legasthenie), beim Rechnenlernen (Dyskalkulie) die Folgen sein, wie auch Unruhe und Aufmerksamkeitsprobleme (ADS / ADHS). Rechtzeitige Hilfen vermeiden Auswirkungen auf die psychische Entwicklung (Sekundäre Beeinträchti-gungen). Deshalb ist die Einbeziehung der Eltern in den Therapie- und Förderplan wichtiger Bestandteil der Behandlung.

Heilpädagogische Therapie (einzeln oder in Kleinstgruppen) nimmt die ganze Persönlichkeit des Kindes in den Blick, baut Selbstvertrauen auf, fördert die Basisfunktionen bzw. das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Motorik, verhilft zu Sprachverständnis (phonologische Bewusstheit).

Folgende Beratungsstellen bieten Diagnostik und Beratung zum Thema Teilleistungsstörungen an:

Bornheim (Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe) >>> Mehr Infos

Eschersheim (ERV)

Höchst (ERV)

Nordend (Haus der Volksarbeit)

Preungesheim (GEE e.V)

Rödelheim (Verein f. Psychotherapie e.V.)

Westend (JBZ)

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